Plötzlich und viel zu früh ist Constanze Borchert im Alter von nur 54 Jahren verstorben. Die Nachricht von ihrem Tod erfüllt uns mit unsagbarer Trauer, und es fällt schwer in Worte zu fassen, was ihr Verlust bedeutet.
Constanze war mehr als ein Gründungsmitglied des Lebenshilfe-Rates Thüringen. Sie war eine Wegbereiterin, eine Kämpferin und eine unermüdliche Stimme für Menschen mit Behinderungen. Mit unglaublicher Leidenschaft und tiefem Mitgefühl setzte sie sich Tag für Tag für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ein. Ihr Engagement reichte weit über ihre Arbeit hinaus. Als Mitglied im Landesbehindertenbeirat trug sie dazu bei, unsere Gesellschaft ein Stück gerechter und inklusiver zu machen.
Für ihren selbstlosen Einsatz wurde sie mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen ausgezeichnet – ein Zeichen der Wertschätzung, das ihrer Hingabe jedoch kaum gerecht werden kann.
Constanze war für uns alle mehr als eine Mitstreiterin. Sie war eine Freundin, ein Vorbild und ein Mensch, der mit ihrer Herzlichkeit, ihrer Stärke und ihrem Lächeln inspirierte. Sie hat Brücken gebaut – zwischen Menschen, Meinungen und Herzen.
Mit ihrem plötzlichen Tod bleibt eine große Lücke. Wir verlieren nicht nur eine engagierte Mitstreiterin, sondern auch einen Menschen, der unser aller Leben reicher gemacht hat. Doch in der Trauer über ihren Verlust bleibt auch die Dankbarkeit dafür, dass wir sie gekannt, mit ihr gearbeitet und von ihr lernen durften.
Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Liebsten, die jetzt den schweren Verlust tragen müssen. In diesen dunklen Stunden sind wir bei ihnen in tiefer Verbundenheit.
Constanze, du warst ein Licht für die Lebenshilfe Thüringen, für die Menschen, für die du gekämpft hast, und für uns alle. Dein Licht wird uns fehlen, aber wir werden es immer in unseren Herzen tragen.
In stiller Trauer und unendlichem Dank,
Die Lebenshilfe Thüringen
Am Dienstag, dem 29.10.2024 traf sich der Lebenshilfe-Rat Thüringen zur seiner Herbstsitzung beim Saale-Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena. Da der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen Herr Leibiger, der zur Sitzung eingeladen war, kurzfristig verhindert war, mussten wir das Sitzungsprogramm umstellen. Trotz alledem gab es aufgrund der Anwesenheit des Bereichsleiters Bereichsleitung Berufliche Teilhabe der WfbM "Am Flutgraben" Raik Riebow sowie Marcel Reukauf, der Dirk Wessely vertrat, eine Vorstellungsrunde. Anschließend machten wir eine Führung durch einige Bereiche der WfbM und sahen uns u. a. an wie Rohre und Teile der Toilettenspülung sowie Autoersatzteile hergestellt werden. Im Anschluss stellten wir uns vor der Werkstatt auf, um ein Gruppenfoto zu machen. Als wir dann wieder alle im Besprechungsraum waren, sprachen wir über verschiedene Themen. Alex Eisenack berichtete zum Beispiel über das Gespräch des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel mit dem Rat behinderter Menschen. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die Termine für das Jahr 2025 und diese werden am 19.03.25 voraussichtlich in Südthüringen sowie am 22.10.25 in Gera sein. Die Klausurtagung wird am 26. und 27.06.25 in Jena stattfinden - wozu wieder das TSA Hotel angefragt wurde. Wir wurden auch nochmal auf die Umfrage zu dem Thema ob der Begriff "Menschen mit geistiger Behinderung" gut ist oder geändert werden soll hingewiesen, die kurz davor per Internet verschickt wurde. Alle denen es nicht möglich ist die Umfrage per Internet auszufüllen, konnten dies per Zettel tun und diesen dann abgeben. Kurz vor dem Ende der Sitzung gab es noch ein kurzes Feedbeck zum Schwimmturnier von Special Olympics in Jena und zur Thüringer Landtagswahl. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Mittagessen und dann war die Sitzung aufgrund der Verleihung des AKZEPTANZ-Preises, die am gleichen Tag in Erfurt stattfand, bereits danach zu Ende. Matthias Landmann, Lebenshilfe Gera
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