Was tun mit den "jungen Wilden"?

Im täglichen Umgang mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Lernbehinderungen und/oder geistiger Behinderung

Sie sind mitteilungsbedürftig, friedlos, cool, frech, streitlustig, neugierig, vorwitzig, zerzaust – und das alles auf einmal!

In vielen Werkstätten für behinderte Menschen (und benachbarten Einrichtungen) wird zunehmend eine Personengruppe von Menschen mit Lernbehinderungen und/oder geistiger Behinderung aufgenommen, die keinem der „klassischen Behinderungsbilder“ entspricht. Die nähere Eingrenzung und Beschreibung dieser neuen Personengruppe der "jungen Wilden" ist nicht ganz einfach - immer wieder tauchen dabei Begriffe wie Verhaltensauffälligkeiten, Lernprobleme, Anpassungsschwierigkeiten, Intelligenzstörung und psychische Beeinträchtigung auf.

Diese Personengruppe erfordert oftmals die volle Aufmerksamkeit und Kraft des Personals, denn einerseits steht der Rehabilitationsauftrag im Vordergrund, andererseits begegnen die „jungen Wilden“ Regeln und Anforderungen oft mit herausforderndem Verhalten. Das beginnt bei eigenwilligen Verhaltensmustern, sozial auffälligem Verhalten mit Konflikten im Zusammenleben bis hin zu starken Aggressionen und selbstverletzendem Verhalten.

Ziel des Workshops ist es, herausfordernde Verhaltensweisen von Menschen mit Lernbehinderungen und/oder geistiger Behinderung sowie deren Entstehungszusammenhänge näher zu betrachten.

In einem weiteren Schritt soll es darum gehen, zweckmäßige Hilfen zur Handlungsorientierung zu formulieren, um die persönliche Entwicklung und Förderung der „jungen Wilden“ zu unterstützen und die Integration in den Werkstattalltag und den damit verbundenen Arbeitsprozess realisieren zu können.

Dabei erhalten die Teilnehmer Anregungen und Hinweise für die eigene Praxis. Dokumentationen, welche in der Praxis erprobt wurden und sich als hilfreich erwiesen haben, stehen zur Verfügung. Es werden u.a. durch Beispiele aus der eigenen Praxis mögliche Strategien im Umgang mit herausforderndem Verhalten entwickelt und supervisorisch begleitet. Der Austausch unter den Teilnehmern wird gewährleistet.

Zielgruppe:

Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen, Gruppenleiter/innen, Mitarbeiter/innen in sozialen / begleitenden Diensten

Referentin:

Kati Ziem
Rehabilitationspädagogin, Supervisorin, Dozentin, Mediatorin

Ort:

07745 Jena, Rudolstädter Straße 39

Kosten:

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 205 Euro


 

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung - Landesverband Thüringen e.V.
Rudolstädter Str. 39
07745 Jena
Tel.: 03641 334395
Fax: 03641 336507
info@lebenshilfe-thueringen.de

 
 

Veranstaltungsdaten

Veranstaltungsart

Seminar
 

Institut

Landesverband Thüringen
 

Seminarleitung

Referentin: Kati Ziem
 

Starttermin

27.11.2019, 09:00 Uhr
 

Endtermin

28.11.2019, 16:00 Uhr
 

Veranstaltungsort

07745 Jena, Rudolstädter Str. 39
 

Bundesland

Thüringen
 

Teilnahmebeitrag

205 €
 

Veranstaltungsnummer

THÜR 11-7
 

Anmeldung

 
 
 
 
 
 

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